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Es begann alles in Wolnzach 2009.

Zu der Jahreszeit in der die Luft in der ganzen Hallertau von feinstem Hopfenaroma erfüllt ist. Der Geruch ist so betörend, am liebsten würde man ununterbrochen nur einatmen.

Im Hopfenmuseum erweitert ein Bierseminar unseren bis dato stark beschränkten Geschmackshorizont (Eine glorreiche Idee vom Tobi!). Es war faszinierend wie facettenreich Bier sein kann. Dagegen kann jedes andere Getränk einpacken!

Durch eine glückliche Fügung des Schicksals sind wir in einen Braukurs reingerutscht (Danke Ninkasi!). Dieser Kurs und anschließende Experimente entfesselten in uns eine unzähmbare Leidenschaft für das Bierbrauen.

LäutervorrichtungAnfangs haben wir noch mit Töpfen hantiert, Mückennetze als "Läuterhilfe" verwendet und den Heißtrub in einer Stoffwindel rausgesiebt. Wir haben Sude mit unglaublichen 0,1 HL (:= 1 Kasten) rausgehauen.

Unsere hohen Qualitätsansprüche ans Bier haben aber schnell besseres Equipment erfordert.

Ende 2010 kauften wir unsere erste Brauanlage. Eine Braueule II.

Braueule

Mit dieser netten Maschine konnten wir immerhin schon eine Menge von 0,3 HL brauen.

Seitdem brauen wir einen Sud nach dem anderen. Jeder Bierstil ist mal dran. Bevorzugt aber Biere, die man bei uns nicht so leicht bekommt.

Es wäre ja auch langweilig in Bayern, wo es von exzellenten Hellen und Weißbieren nur so wimmelt, noch ein Weiteres ins Rennen zu schicken. Statt dessen konzentrieren wir uns auf IPA, Stout, Porter, Red Ale, belgische Biere und das ein oder andere Spezialweißbier. Hauptsache es schmeckt außergewöhnlich gut und verleiht deinen Geschmacksnerven Glücksgefühle, die einem Orgasmus gleich kommen.

Um die Geheimnisse dieser exotischen Biere zu ergründen, wurde Tobi Mitte 2011 als V-Mann in eine schottische Brauerei eingeschleust, die auf den Namen "Brew Dog" hört. Dabei hat er gründliche Arbeit geleistet. Die Brauerei war täglich 12 Stunden unter Beobachtung, und um auf Nummer sicher zu gehen, hat er sein Spionage-Handy im Maischbottich versenkt. Letztendlich ist er mit einem Haufen Ideen und einem Koffer voller Hopfen wieder zurück gekommen.

Außerdem haben wir uns Anteile an Brew Dog gesichert. Damit steht einer feindlichen Übernahme nichts mehr im Weg...

Anfang 2013 starteten wir die nächste Stufe unseres Masterplans. Giesinger Bräu in München lässt uns einen 5HL Sud in ihrer Brauerei brauen. Das erste Bier, das wir nicht alleine trinken (voraussichtlich), sondern einer breiten Masse anbieten können. Wir sind Giesinger Bräu sehr dankbar für diese Möglichkeit und hoffen, dass sie dieses Jahr ihre neue fette Brauerei in Betrieb nehmen können!
Giesinger Sudwerk

Austrebern Max webEnde 2013 bot sich uns in der Maxbrauerei in Altenstadt die Gelegenheit, das kraftstrotzende „Amazing Brain Beer Power“ einzubrauen. Auf Champagnerflaschen gezogen, war es neben dem Gaumen- auch ein perfekter Augenschmaus, um schon mal die Kehlen zu netzen, die fortan nach unseren besonderen Bierkreationen lechzen würden.

 

 

 


Mirskofen bei Landshut, Niederbayern.

MirskofenSagt euch nix? Kannten wir bis Mai 2014 auch nicht. Da haben wir nämlich eine leerstehende Lagerhalle am Rande von Nirgendwo, entdeckt. Eine Lagerhalle, groß genug, um Bierideen fliegen zu lassen und Hopfengeister zu beschwören. Gesagt, getan – die darauffolgenden Wochen und Monate wurde renoviert, gemauert und gefliest was das Zeug hielt. In wilden Aggressionsanfällen wurden Fliesen zertrümmert und kurzerhand zum Mosaik-Logo an der Wand verarbeitet. Im Herbst konnten wir nach langer Überzeugungsarbeit und fusselig geredeten Mündern Steffen, von der Giesinger Bräu deren 5HL-Anlage aus dem Kreuz leiern -

Zombraeu Mosaic

Der Januar 2015 brachte neben klirrender Kälte auch endlich die alte Giesinger-Brauanlage in unsere heiligen Hallen. 17 Tanks, eine Flaschenwaschmaschine, eine Schrotmühle und die zwei Sudkessel fanden ihren langen Weg von München-Giesing bis nach Mirskofen. Im März desselben Jahres ist es dann endlich so weit: draußen milde Frühlingsluft, innen hopfenbombige Dampfschwaden, die vom ersten offiziellen Zombräu-Sud künden. Unser IPA „Macumba“ ist das erste Bier, das durch die neuen-alten Anlagen floss, um ein paar Wochen später aus dem Lagertank zu erstehen und sich der breiten Öffentlichkeit zu zeigen: Zombräu lebt! Und der Bierhimmel ist um eine Sensation reicher. Von gleich drei Spezialitäten durften sich die fast 1000 Besucher unserer Eröffnungsfeier am 30. Mai verwöhnen lassen. Ob fruchtig-leichtes Voodoo, hopfig-herbes Macumba oder samtig-weiches Motor Oil – für jede Nase war was dabei. Und seither versuchen wir durch immer neue ausgefallene Biere, kleine Brauereifeste und alles was uns sonst noch für Blödsinn einfällt, euch allen das Leben schöner zu machen!

Lots of macumba